Kleines Herz aus dem Westerwald: Elisabeth
Eine junge Familie freut sich auf die Geburt ihres ersten Kindes. Die Schwangerschaft verläuft ohne Komplikationen. Das Ungeborene scheint sich pudelwohl zu fühlen. Wegen der ungünstigen Geburtsposition des Kindes und anschließendem Kaiserschnitt macht sich niemand wirklich Sorgen. Doch gleich nach der Geburt fällt den Ärzten die stöhnende Atmung und verlangsamte Herzschlagfrequenz des Kindes auf. Das Mädchen kommt auf die Neugeborenen-Intensivstation mit der Erstdiagnose 'Anpassungsstörung', wird aber nach Tagen der Ungewissheit in ein Kinderkrankenhaus verlegt. Die richtungweisende Diagnose dort: komplexer angeborener Herzfehler mit akuter Lebensgefahr! Elisabeth wird ins DKHZ gebracht.
Nachts: Alle sind hellwach!
Die Herzspezialisten und Pfleger/innen des DKHZ handeln sofort. Der komplexe angeborene Herzfehler der kleinen neuen Patientin wird entschlüsselt: ein unterbrochener Aortenbogen, begleitet von einer schweren Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstraktes, mit einem hypoplastischen linken Ventrikel, mit Ventrikelseptumdefekt (VSD) und Vorhofseptumdefekt (ASD). So lautete die fachlich korrekte, vollständige Diagnose - ein Schock, selbst wenn auf Anhieb nicht jedes Wort verständlich ist. Die DKHZ-Spezialisten erklären ruhig und entwerfen einen Behandlungsplan.Yasui und Ross-Konno
Bei Elisabeth, gerade mal 9 Tage alt, wurde zunächst eine ganztägige Yasui-Operation durchgeführt: Eine Ventrikelkorrektur konnte erfolgreich erreicht werden. Die Kleine erholte sich schnell und konnte bereits nach 12 Tagen wieder nach Hause. Vor dem Hintergrund, dass sich Elisabeths Eltern Tag und Nacht Rat im DKHZ holen konnten, verliefen die darauf folgenden 4 Monate relativ ruhig. Erst eine schwere Lungenentzündung führte die Familie zurück ins DKHZ und auf die Kinderherzstation K3, wo eine routinemäßige Herzkatheteruntersuchung durchgeführt wurde. Diese offenbarte, dass Elisabeth dringend ein zweites Mal am Herzen operiert werden musste. Nur vier Tage später war es soweit: Doch von der komplizierten Ross-Konno-Operation erholt sich das Kind nicht so leicht. Die Zeit auf der Intensivstation erscheint endlos!
Menschlich und motiviert, zu helfen!
Elisabeth wird so liebevoll betreut, dass sich die Eltern nach jedem Tag etwas beruhigter wieder nach Hause begeben. In ihrem übergroßen Bett mit den vielen Schläuchen - die von den Schwestern vorsichtig mit Herz-Pflastern im mitgenommenen Gesicht des Kindes befestigt werden - das Stofftier 'Frosch Fridolin' fest im Arm, schöpft die kleine Elisabeth T. neue Kraft. Zwei Monate später ist sie wieder zu Hause.Elisabeth ist inzwischen das Bild eines glücklichen Kindergartenkindes. Es geht ihr mit den Medikamenten gut. Weitere Operationen sind ihre Perspektive auf eine gute Lebensqualität - auch in der Zukunft. Familie T. ist dankbar und hat aus ihrer Erfahrung die Motivation geschöpft, anderen Betroffenen zu helfen. Mit ihrem seit 2008 eingetragenen Verein „Kleine Herzen Westerwald“ sammeln sie Spenden für die Kinderklinik und vor allem für das DKHZ Sankt Augustin. Der Verein versteht sich außerdem als Ansprechpartner für Familien mit 'Herzkindern'.
Sponsor des Elternhotels
Aus Erfahrung weiß Familie T. auch, wie wichtig es ist, dass sich Angehörige zwischen den Therapien eines Kindes zurückziehen können. Deshalb entschloss sich der von ihnen gegründete Verein, der inzwischen viele Unterstützer hat, den Umbau des Klinik-Elternhotels mit großzügigen Geld- und Sachspenden zu fördern. Der VFK e.V. bedankt sich im Namen der Kinderklinik und des DKHZ und freut sich über das neue Leben der Familie T. mit ihrer kleinen Elisabeth. Vielen Dank, dass auch Sie, liebe Förderer und Förderinnen des VFK e.V., Eltern und Kindern wie Elisabeth und Ben und vielen anderen helfen! Bleiben Sie uns bitte treu.« zurück zur Übersichtsseite

Psychologische Hilfe für junge Menschen
Dank der finanziellen Förderung durch den LR Global Kids Fund e.V. steht den Kindern auf den 'Herzstationen' des DKHZ jetzt eine eigene Mitarbeiterin zur psychologischen Unterstützung zur Verfügung. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene mit angeborenem Herzfehler können sich bei Problemen an die qualifizierte Zusatzkraft wenden. Der VFK e.V. freut sich über diese projektbezogene Zusammenarbeit zugunsten der ganzheitlichen Versorgung im DKHZ.

KTQ® zertifiziert Kinderklinik!
Die Prüfer der "Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen" (KTQ®) haben die Asklepios Kinderklinik erneut zertifiziert: Nach 2005 konnte die Kinderklinik auch im Juni 2008 uneingeschränkt überzeugen.
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Anschrift:
VFK e.V.Arnold-Janssen-Straße 29
53757 Sankt Augustin
Tel. 02241 249 288
Fax 02241 249 402
vfk.sanktaugustin(at)
asklepios.com
www.vfk-sanktaugustin.de
Bankverbindung:
Bank für SozialwirtschaftBLZ 370 205 00
Spendenkonto 403 13 00


Vereinte Kräfte!
Im Deutschen Kinderherzzentrum Sankt Augustin (DKHZ) werden seit über 25 Jahren Patienten mit angeborenen Herzfehlern diagnostiziert und behandelt. Diese Spezialisierung führte in den letzten Jahrzehnten zu Bahn brechenden Weiterentwicklungen in der
- Herz- und Thoraxchirurgie,
- Kardioanästhesie,
- Kardiologie,
- Intensivmedizin,
- Pränatalmedizin.
Als Spender und Spenderin des VFK stärken Sie diesen engagierten Menschen den Rücken: Dafür danken wir Ihnen!